MyPress and Lectures

Dienstag, 17. März 2009

Aktuelle Debatte zum Amoklauf

Grundsätzlich ist nicht davon ausgehen, dass gewalthaltige Spiele Gewaltbereitschaft fördern. Wenn das so wäre, würden Millionen Menschen, die solche Spiele spielen, gewalttätig werden. Das ist aber nicht so und es gibt auch keine Studie, die diesen Zusammenhang belegen würde.
Vielmehr ist der Aggressionstrieb im Menschen evolutionär verankert. In einer zivilisierten Gesellschaft muss dieser Trieb in angemessener Form abgebaut werden - durch Sport, eben auch durch Spiele. Beides, Sport und Spiele, sind Katalysatoren mit in der Regel kathartischer Wirkung.

Über "Medienverwahrlosung" kann und muss man reden, es ist sicher problematisch, wenn junge Menschen zuviel Zeit mit Spielen und mit Fernsehen verbringen.
Monokausale Erklärungsversuche werden aber nicht zielführend sein, ebenso wenig wie Verbote. Eine sinnvolle, angemessene und vorurteilsfreie Debatte ist deshalb unbedingt notwendig. Es ist wichtig, Medienkompetenz und insbesondere Spielekompetenz von Jugendlichen, Eltern, Pädagogen und Politikern zu fördern.

MyPapers

  • „Computerspieldramaturgie - Herausforderung für Medienmanager“. In: Handbuch Medienmanagement, Schriften zum Medienmanagement der Media Design Hochschule, Thomas Dreiskämper, Olaf Hoffjann, Christian Schicha (Hg.), Lit-Verlag, Münster-Hamburg-Berlin-Wien-London-Zürich, 2009, S. 337 – 348.
  • Personal - Zeitschrift für Human Resource Management, Ausgabe 0209, "Serious Games: Spielerisch zum Lernerfolg", S. 40ff, http://www.fachverlag.de/personal/aktuelles.html
  • Titelthema: "Lernen heute" - in: Wissensmanagement, Heft 1 Januar 2009, Wissensmanagement
  • „Lustvoll Lernen – Serious Games in der Weiterbildung“, in: Bildung aktuell Nr. 12, 24.11.2008, Bildung aktuell
  • Dramaturgie der Computerspiele – Analyse und Bewertung von Wirkungspotentialen interaktiven Erzählens im Kontext gestaltungsrelevanter Fragestellungen (Diss.). Potsdam, Hochschule für Film und Fernsehen, 2008.
  • "Games are coming out." in "Quarterly _ Das Trenddossier des Zukunftsinstitutes", 10/2008, Seite 42-45, zukunftsinstitut.de
  • "Die Spielgesellschaft", in: GameStar, 8/2008, Seite 132-134, gamestar.de
  • "Games going society": Computerspiele in der Gesellschaft. In: GameStar/dev 2/2008
  • "Virtuelles trifft Realität." Das IperG-Projekt. In: GameStar/dev 3/2007, S. 68–69
  • Analyseverfahren für Computerspiele als Grundlage zur Konzeption und Entwicklung. In: Quo Vadis. Die Entwicklerkonferenz, Offizieller Reader zur Konferenz vom 09.04–21.04.2007, S. 27–30
  • „Dramaturgie der Ego-Shooter. Strukturen und Funktionen eines umstrittenen Computerspielgenres“. Tagungsband zur 2. Fachtagung NMI 2006, "Neue Medien in der Informationsgesellschaft"
  • „Die Eroberung der Feminae Ludens“ in /GameStar/dev, 2/2006
  • „Dramaturgie: multimedial. Forschung und Lehre auf dem Gebiet der interaktiven Dramaturgie“. Stand und Vortrag auf den „Game Days“ und anschließendem Symposium am Fraunhofer Institut Darmstadt, Mai/Juni 2005
  • „Dramaturgie der Computerspiele“ auf der Entwicklerkonferenz „Quo Vadis“ April 2006, Vortrag und Reader
  • Dramaturgie: multimedial. Wirkungspotentiale interaktiven Erzählens. Vortrag und Veröffentlichung auf der „7. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz“ Januar 2006 in Wernigerode

Antrittsvorlesung November 2007

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